Abschlussbericht der zweiten Opfer-und Zeugenschutzkommission Baden-Württemberg

Die zweite Opfer- und Zeugenschutzkommission Baden-Württemberg hat im Juli 2013 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Der Abschlussbericht enthält zahlreiche Empfehlungen, die auch dem Opferschutz Betroffener von Menschenhandel dienen.

 

Der Arbeitskreis aktiv gegen Frauenhandel begrüßt insbesondere:

- die Empfehlungen zur Stärkung des Adhäsionsverfahrens durch verbesserte Information der Betroffenen und Schulungen von RichterInnen und RechtsanwältInnen

- die geplante Einrichtung von Traumaambulanzen

- die geplante Einrichtung zentraler Ansprechpartner für den operativen Opferschutz bei den regionalen Polizeipräsidien und die verbindliche Regelung von Opferschutzmaßnahmen

- verbesserter Opferschutz und Empfehlungen zur Datensicherheit von Betroffenen bei Staatsanwaltschaften und Gerichten

- Stärkung der Zeugenbegleitung

- die Empfehlungen zur Stärkung von Videovernehmungen

Als Fachberatungsstellen erhoffen wir uns durch die Empfehlungen einen besseren Opferschutz der Betroffenen von Menschenhandel, bessere Möglichkeiten Betroffene für eine Zeugenaussage zu stärken und verbesserte Durchsetzungsmöglichkeiten der Entschädigung von Betroffenen durch das Opferentschädigungsgesetz oder ein Adhäsionsverfahren zu erreichen.

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